Alter der Kinder

Familie, Schnee und Cervelats

Das Simmental ist ein wahres Schneeschuh-Paradies. Kaum ist man einige hundert Meter weit gekommen, eröffnet sich bereits der wundervolle Blick über die Alpenkette. Präparierte und beschilderte Routen machen den Einstieg wirklich kinderleicht. Auf diesen Routen kann man auch ohne Erfahrung oder Führer bedenkenlos einfach losgehen. Abseits der gesicherten Routen ist ein lokaler Führer oder Führerin zu empfehlen. Sie kennen das Gelände und sind ausgebildet, um die Gefahren durch Lawinen und Schneebretter einstufen zu können.

Kleine Expeditionen

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Nicht zu hoch und doch schon mit dem echten Expeditionsgefühl. Es ist immer wieder erstaunlich, nach wie kurzer Zeit auch in den Schweizer Alpen, das Gefühl von freier Natur und Wildnis aufkommt. Was im Sommer Kuhweiden sind, wird im Winter Wildnis. Schon wenige Meter neben den Wanderwegen und Pisten fühlt man sich im Simmental fast wie im tiefsten Lappland.

Die Bergwelt
zu Füssen

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Die schnelle Belohnung

Breite Täler bieten nach allen Seiten hin einen wundervollen Blick über die verschneite Winterlandschaft und unangenehm steil oder steinig wird es erst viel weiter oben. Es ist wie ein kleiner Spaziergang durch den Wald, halt mit Schneeschuhen an den Füssen. Selbst für Ungeübte ist das Gehen mit Schneeschuhen keine grosse Herausforderung. Wer einigermassen fit und gut zu Fuss ist, kann auch Schneeschuhlaufen. Mehrere dünne Schichten Kleider übereinander sind praktisch. Beim Aufstieg darf man nicht ins Schwitzen kommen. Ist man erst mal nass oder feucht, friert man auf dem Gipfel. Deshalb beim Gehen nur gerade so viel anziehen, dass man nicht ins Schwitzen kommt.

Survival Training Light

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Unterwegs ein kleines Feuerchen machen und die mitgebrachten Würste geniessen, das wird zum Highlight des Tages – besonders für die kleinen und grossen Buben. Hier zeigt sich, «wer in der Wildnis überleben kann». Einfach ein paar Holzscheite mitbringen, damit das Unterholz auch im nächsten Jahr noch Schutz für die Tiere bieten kann.

Lecker!

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Die mitgebrachten Würste grillieren und geniessen.

Mit etwas Erfahrung bringt man selbst im tiefsten Winter ein kleines Feuer zum Brennen. Dazu einen heissen Tee aus der Thermoskanne und das Bergerlebnis wird auch zum kulinarischen Event.

Schneeschuh ganz einfach

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Im Prinzip ist es einfaches Gehen, nur dass man eben nicht im tiefen Schnee versinkt. Die Schneeschuhe lassen sich meist in zwei Stellungen einstellen. Die fixierte, bei der sich die Ferse nicht von Schneeschuh hebt, und die lose, bei der die Ferse vom Schneeschuh gehoben wird. Durch das Abheben vergrössert sich die Bewegungsfreiheit des Fusses und man kann beim Aufsteigen viel leichter gehen. In der fixierten Position wird der Scheeschuh zu einer Erweiterung des Fusses. Gerade beim Absteigen oder wenn man vor Ort stehen bleibt und auch mal einen Schritt nach hinten machen will, ist diese Einstellung wesentlich praktischer. Man stolpert so weniger über die eigenen Scheeschuhe.

Ohne Anstrengung ins Tal

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Airboards lassen sich im Rucksack transportieren  und, erst mal oben angekommen,  mit einer kleinen Pumpe einfach aufpumpen. Vor der Abfahrt eignen sie sich auch wunderbar als bequeme und gut isolierende Sitzunterlage für den Gipfel-Snack. Durch die grosse Fläche meistert man auch frisch verschneite Hänge ohne Probleme. Das Airboard schwimmt wie ein Schiffchen oben auf dem Schnee und macht unglaublich Spass.

Schneeschuhwandern ist ein wundervolles Naturerlebnis für die ganze Familie. Wenn Sie ohne Führer unterwegs sind, sind Sie alleine für Ihre Sicherheit verantwortlich. Auch an ganz normalen Hügeln kann es ein Schneebrett geben oder von weiter oben kann eine Lawine kommen. Halten Sie sich deshalb an die Routen und lernen Sie das Verhalten im Schnee, bevor Sie grössere Expeditionen selbständig machen wollen.

Im Simmental gibt es viele Wander- und Bergführer, die Ihnen gerne einen Einstieg in längere Touren geben.