Mit Freunden oder der Familie Muskelkraft und Technik trainieren und mit einer Portion Mut über sich herauswachsen – versuchen Sie sich beim Bouldern. Als Bouldern wird das seilfreie Klettern in Absprunghöhe bezeichnet. Die BoulderSchüür bietet 270 Quadratmeter Wandfläche, an der sich Anfänger probieren und erfahrene Boulderer auspowern können.
Früher wurde Bouldern als Training für das Sportklettern genutzt, heute gibt es immer mehr Kletterer, welche einzig das Bouldern ausüben. Die Boulder-Routen in der umgebauten Scheune können zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter erklimmt werden. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen, auf senkrechten Wandflächen und im Überhang. Die Routen sind mit Kärtchen gekennzeichnet und durch die Grifffarben erkennbar. Die weichen Matten am Boden fangen einem beim Absprung auf. Da es keine Sicherung gibt, sollte jeweils eine Person, ein sogenannter Spotter, den Fall des Kletternden einschätzen können und die weiteren Personen in der Halle schützen. Ausrüstung fürs Bouldern sind bequeme Kleidung, Kletterfinken und Magnesiasack. Durch das Magnesium wird die Griffigkeit der Hände erhöht, weil es den Handschweiss trocknet. Bei einem ersten Boulderversuch geht es aber auch gut ohne Magnesiasack und fürs Ausprobieren können in der BoulderSchüür Kletterfinken gemietet werden. Die Einnahmen aus den Eintrittspreisen fliessen vollumfänglich in die Weiterentwicklung der BoulderSchüür und des Klettersports in der Region.