Mit seinen mehr als 100 m Fallhöhe zählt der Iffigfall zu den schönsten Wasserfällen im Berner Oberland.
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Tosendes Wasser und Orte der Kraft

Wasserkraft im Simmental

Im Sommer eine angenehme Abkühlung

Mehr als hundert Meter stürzt das Wasser über mehrere Kaskaden in die Tiefe. Eine unglaubliche Kraft, die da spürbar wird. Die Pflanzen rund um den Wasserfall sind sattgrün. Die Wassertropfen auf der Wiese am Fuss des Wasserfalls glitzern, als wären hier von Zauberhand unzählige kleine Kristalle verstreut worden. Der Iffigfall gehört zum Naturschutzgebiet Gelten-Iffigen und ist mit seinem natürlichen Bachlauf einer der schönsten und grössten Wasserfälle der Schweiz.

Mit seinen mehr als 100 m Fallhöhe zählt der Iffigfall zu den schönsten Wasserfällen im Berner Oberland.

Batterien aufladen

Sich dem wilden Wasser langsam annähern, immer grössere Tropfen auf der Haut spüren

Die Arme ausstrecken, die Augen schliessen. Dem Rauschen zuhören und die reine und frische Luft einatmen. Durch und durch nass werden und sich danach von der Sonne trocknen lassen. Hier kann man das Leben spüren und Energie tanken.

Der Wallbach stürzt in der Wallbachschlucht über die Stirn einer Kalksteinplatte mehrere Meter in die Tiefe. Dort hat das Wasser zusammen mit Kies und Geröll über Jahrhunderte metertiefe, zylindrische Sprudellöcher in den Kalkstein geschliffen.

Die Suche nach dem Ursprung

Rucksack packen und Schuhe schnüren

Machen Sie sich auf die Suche nach der Quelle der Simme, die dem Tal den Namen gab und von der Lenk bis nach Wimmis bei Spiez über 55 Kilometer durchs Berner Oberland fliesst.

Unweit von der Lenk geht es zuerst zu den Simmenfällen. Es ist wunderschön hier und man würde am liebsten gleich bei diesem Wasserfall bleiben und dem stiebenden Wasser im Sonnenlicht zuschauen.

Unterm Regenbogen

Entlang der brausenden Simmenfälle schlängelt sich ein schmaler Weg hoch zur Barbarabrücke. Der feine Wasserstaub sorgt für die erste Erfrischung und wenn Sie Glück haben, überqueren Sie die Bücke während sich ein Regenbogen darüber spannt. Das macht ganz tief im Innern glücklich und nicht nur die jüngsten Besucher strahlen vor Freude. Laut juchzen ist erlaubt und tut gut.

Naturspektakel «Siebenbrunnen»

Nach einer Stunde Wanderung sehen Sie von Weitem einen Fächer aus Wasser. Der Ursprung der Simme ist erreicht. Rund 30 Meter breit ist die Kalksteinwand, aus der die Quelle sprudelt. Aus sieben Spalten stiebt und spritzt das Wasser; daher der Name «Sibe Brünne» oder «Siebenbrunnen». Nehmen Sie sich Zeit zum Verweilen. Hungrig? Machen Sie ein Picknick. Ziehen Sie Ihre Schuhe und Socken aus, kühlen Sie Ihre Füsse im frischen Quellwasser, lassen Sie Ihre Gedanken mit dem Lauf des Wassers fliessen. Hier sind Sie der Natur ganz nah. Das ist Erholung pur!

«D’Sibe Brünne» – die Quelle der Simme, die dem Tal den Namen gibt, liegt auf dem Rezliberg oberhalb der Lenk, direkt am Fuss einer mächtigen Kalksteinwand. Dort tritt die Simme weissschäumend zu Tage. Im Sommer fliessen bis zu 2'800 Liter pro Sekunde über die sieben Quellen.